{"id":4798,"date":"2017-03-24T15:04:19","date_gmt":"2017-03-24T14:04:19","guid":{"rendered":"http:\/\/wbs-itzehoe.de\/?p=4798"},"modified":"2017-03-24T15:16:35","modified_gmt":"2017-03-24T14:16:35","slug":"helfend-den-eigenen-weg-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbs-itzehoe.de\/?p=4798","title":{"rendered":"Helfend den eigenen Weg finden"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4799\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4799\" class=\"size-full wp-image-4799\" src=\"http:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/WBSBild20170324.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/WBSBild20170324.jpg 226w, https:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/WBSBild20170324-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><p id=\"caption-attachment-4799\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\n Maximilian Muhs berichtete den Sch\u00fclern von seiner T\u00e4tigkeit in der Werkstatt Westk\u00fcstenservice der Br\u00fccke.<br \/>\n Quelle: shz.de vom 24.3.2017; Foto: Chirvi<\/p><\/div>\n<p><strong>Parit\u00e4tischer Wohlfahrtsverband und Schulsozialarbeiter informieren an der Wolfgang-Borchert-Gemeinschaftsschule \u00fcber Freiwilligendienste<\/strong><\/p>\n<p>\n Eigentlich wollte Hinnark Brust Nautik studieren, Kapit\u00e4n werden. Doch als es mit dem Studienplatz nicht klappte und er auch nicht sofort einen Ausbildungsplatz fand, bewarb sich der Abiturient im vergangenen Jahr um eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst. Eine Entscheidung, die auch seinen Berufswunsch ver\u00e4ndert hat \u2013 inzwischen m\u00f6chte der 19-J\u00e4hrige Erziehungswissenschaften studieren.<\/p>\n<p>\u201eEs ist ein guter Einstieg ins Berufsleben\u201c, sagte der Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtreffs Wellenkamp gestern im Rahmen einer Informationsveranstaltung vor Neunt- und Zehntkl\u00e4sslern der Wolfgang-Borchert-Gemeinschaftsschule in Sude. \u201eDie Betonung beim Bundesfreiwilligendienst und dem Freiwilligen Sozialen Jahr liegt schlie\u00dflich auf freiwillig. Man kann jederzeit aufh\u00f6ren, wenn es doch nichts f\u00fcr einen ist.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht (und in dem Zusammenhang auch des Zivildienstes) im Jahr 2011 wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) als Initiative zur freiwilligen, gemeinn\u00fctzigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland eingef\u00fchrt. Laut der Initiative f\u00fcr Jugendf\u00f6rderung Deutschland wurde das von der Bundesregierung gesteckte Ziel von 35\u00a0000 Bundesfreiwilligen bereits im Jahr 2012 erreicht. 2014 waren es bundesweit 42\u00a0342 Frauen und M\u00e4nner, allein in Schleswig-Holstein 1270.<\/p>\n<p>Auch an Gemeinschaftsschulen und Berufsbildungszentren soll nun k\u00fcnftig st\u00e4rker f\u00fcr das Angebot geworben werden \u2013 das bislang vor allem von Abiturienten genutzt wird, wie Kristin Paterek sagt. Die Mitarbeiterin des Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverbands ist Ansprechpartnerin f\u00fcr die Themen Freiwilliges Soziales Jahr sowie Bundesfreiwilligendienst und hat die Informationsveranstaltung gemeinsam mit Niklas Naumann (Kinder- und Jugendtreff Wellenkamp sowie Schulsozialarbeiter an der Wolfgang-Borchert-Schule) organisiert. Viele Sch\u00fcler in dieser Altersklasse seien f\u00fcr eine Ausbildung noch zu jung, sagt Patarek \u2013 \u201edabei bieten diese Angebote die Chance, in verschiedene Berufsfelder hineinzuschnuppern\u201c. Neben dem klassischen Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gibt es mittlerweile auch Angebote im \u00f6kologischen Bereich sowie in der Kultur, im Sport, in der Politik und in der Denkmalpflege. \u201eBei j\u00fcngeren Sch\u00fclern scheitert es allerdings oft schon daran, dass sie die Angebote gar nicht kennen.\u201c<\/p>\n<p>Yannis Zimmermann besucht die zehnte Klasse der Wolfgang-Borchert-Gemeinschaftsschule in Sude und ist konkret auf der Suche nach einer FSJ-Stelle. \u201eAm liebsten m\u00f6chte ich etwas im Bereich Sport machen\u201c, sagt der 17-J\u00e4hrige. Er k\u00f6nne sich aber auch vorstellen, mit kleineren Kindern zu arbeiten. Vor eineinhalb Jahren hat er bereits ein Praktikum an einem Kindergarten in M\u00fcnsterdorf gemacht. Jetzt will er an einem Schnuppertag feststellen, welcher Bereich ihm mehr zusagt.<\/p>\n<p>Den Vorteil der Freiwilligkeit betont auch Jan Behrens, Koordinator Berufsorientierung an der Wolfgang-Borchert-Schule. \u201eEs herrscht nicht der Druck, den es in der Ausbildung gibt\u201c, sagt er. Au\u00dferdem sei es eine gute Vorbereitung f\u00fcr diejenigen, die sozialp\u00e4dagogische Assistenten werden wollen. Die gestrige Informationsveranstaltung soll nun auch den Beginn einer regelm\u00e4\u00dfigen Zusammenarbeit im Bereich des \u00dcbergangs Schule und Beruf darstellen, sagt Niklas Naumann. Er k\u00f6nne sich in Zukunft zudem Messen an Schulen vorstellen, in denen die verschiedenen Tr\u00e4ger ihre Angebote vorstellen.<\/p>\n<p>Maximilian Muhs berichtete den Sch\u00fclern von seiner T\u00e4tigkeit in der Werkstatt Westk\u00fcstenservice der Br\u00fccke in Itzehoe. Er wollte sich nach dem Abitur eigentlich nur auf sein Studium der Sozialen Arbeit vorbereiten, so der 20-J\u00e4hrige. Die Arbeit im Team sowie der Austausch mit anderen Freiwilligen habe ihm aber letztendlich noch viel mehr gebracht. \u201eDas sind Erfahrungen gewesen, die ich nicht mehr missen m\u00f6chte.\u201cChristopher Chirvi<\/p>\n<p>\n Weitere Informationen zum Thema Bundesfreiwilligendienst und FSJ, wie Bewerbung, freie Stellen und Zahlen, online unter: www.bufdi.eu<\/p>\n<p><em>Quelle: shz.de vom 24.3.2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Parit\u00e4tischer Wohlfahrtsverband und Schulsozialarbeiter informieren an der Wolfgang-Borchert-Gemeinschaftsschule \u00fcber Freiwilligendienste Eigentlich wollte Hinnark Brust Nautik studieren, Kapit\u00e4n werden. 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