{"id":4908,"date":"2017-07-10T08:48:02","date_gmt":"2017-07-10T06:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/wbs-itzehoe.de\/?p=4908"},"modified":"2017-07-10T08:49:34","modified_gmt":"2017-07-10T06:49:34","slug":"erste-schritte-in-richtung-berufsleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wbs-itzehoe.de\/?p=4908","title":{"rendered":"Erste Schritte in Richtung Berufsleben"},"content":{"rendered":"<h3>Siebtkl\u00e4ssler der Wolfgang-Borchert-Schule lernen in einem St\u00e4rkencheck ihre eigenen Talente und zu ihnen passende Arbeitsfelder kennen<\/h3>\n<div id=\"attachment_4909\" style=\"width: 1014px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4909\" class=\"size-full wp-image-4909\" src=\"http:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/a142264665i0013_max1024x.jpg\" alt=\"\" width=\"1004\" height=\"626\" srcset=\"https:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/a142264665i0013_max1024x.jpg 1004w, https:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/a142264665i0013_max1024x-300x187.jpg 300w, https:\/\/wbs-itzehoe.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/a142264665i0013_max1024x-768x479.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1004px) 100vw, 1004px\" \/><p id=\"caption-attachment-4909\" class=\"wp-caption-text\">Unter den Augen von Erzieherin Angela Eckert arbeiten Lukas, Max und Torge (v. l.) an der Erfindung ihres Telefons. Foto: Chirvi, shz.de vom 10.7.17<\/p><\/div>\n<p>\u201eLesen, nachdenken, kreativ umsetzen\u201c: Sehr konkret war die Aufgabenstellung nicht, die Max, Torge und Lukas von Angela Eckert bekommen hatten. Auf dem Zettel, den sie aus der roten Kiste zogen, stand eine Geschichte, in der es um eine junge Frau ging: So hoch verschuldet, dass sie die Telefonrechnung nicht bezahlen konnte, durch ihren Nebenjob vernachl\u00e4ssigte sie die Schule und dennoch wollte sie gern mit ihrem Freund telefonieren. \u201eWir haben uns dann ein Telefon ausgedacht, das ohne Rechnung funktioniert\u201c, erz\u00e4hlte Max. \u201eEs ist ein Bluetooth-Verst\u00e4rker eingebaut, au\u00dferdem werden g\u00fcnstige Materialien verwendet\u201c, erg\u00e4nzte Torge. \u201eUnd aufgeladen wird es \u00fcber die K\u00f6rperw\u00e4rme und ein eingebautes Windrad.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die drei 13-J\u00e4hrigen diskutierten und ihre Pr\u00e4sentation vorbereiteten, stand die Erzieherin Angela Eckert daneben und notierte ihre Beobachtungen. \u201eDabei wird allein auf die St\u00e4rken geachtet\u201c, erkl\u00e4rte Marcus Wack, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Gesellschaft f\u00fcr Bildung, Beruf, Kultur (BiBeKu) aus Kellinghusen. \u201eDie Sch\u00fcler sollen ihre Talente erkennen, daf\u00fcr sensibilisiert werden und so f\u00fcr Praktika stark gemacht werden.\u201c Mit Unterst\u00fctzung des Bundesbildungsministeriums sowie des -instituts f\u00fcr Berufsbildung nehmen seine Kollegen und er die Potenzialanalyse mit den siebten Klassen der Wolfgang-Borchert-Schule (WBS) vor.<\/p>\n<p>Neben dem St\u00e4rkencheck an der Schule ist auch die Berufsfelderprobung ein wesentlicher Bestandteil des Programms: In drei Feldern, die die Jugendlichen zuvor w\u00e4hlen \u2013 beispielsweise Hauswirtschaft, Metall, Mediengestaltung, Landwirtschaft oder Verwaltung \u2013 lernen sie \u201espielerisch, aber unter realen Bedingungen das Berufsleben kennen\u201c, wie Wack es beschrieb. Bei der BiBeKu erfahren sie, wie es ist, drau\u00dfen zu arbeiten, den ganzen Tag zu stehen oder am Schreibtisch zu sitzen oder in der warmen K\u00fcche zu verbringen. \u201eUnd sie erkennen, warum sie etwas in der Schule lernen \u2013 wof\u00fcr es sinnvoll ist\u201c, sagte Lehrer Jan Behrens, Koordinator f\u00fcr Berufsorientierung an der WBS. \u201eViele von ihnen werden dabei deutlich erwachsener\u201c, habe er festgestellt, \u201esie treten aus der Sch\u00fcler-Rolle heraus.\u201c<\/p>\n<p>Ein besonders positives Beispiel, wie die Berufsorientierung funktionieren kann, ist Marek Stammer. Der 15-J\u00e4hrige hat vor zwei Jahren selbst am Programm teilgenommen und sich in den Feldern Mediengestaltung, Holz und Metall ausprobiert. \u201eEs hat mir alles gut gefallen\u201c, sagte er, \u201eaber den Metallbau fand ich am besten.\u201c Bei seiner Aufgabe sei er vor seinen Kollegen fertig geworden und konnte sich anschlie\u00dfend auch noch am Plasmaschneider ausprobieren. Er habe gemerkt, dass ihm das Arbeiten an der Maschine gef\u00e4llt, das lange Sitzen am Schreibtisch dagegen weniger. Anschlie\u00dfend absolvierte er Praktika und Ferienjobs, inzwischen hat er die Zusage f\u00fcr einen Ausbildungsplatz. \u201eIch hatte vorher schon eine Idee, was ich machen m\u00f6chte\u201c, sagte er. \u201eDie Berufsfelderprobung hat meinen Berufswunsch aber noch zus\u00e4tzlich best\u00e4tigt.\u201c<\/p>\n<p><em>Quelle: Christopher Chirvi, in: shz.de vom 10.7.2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siebtkl\u00e4ssler der Wolfgang-Borchert-Schule lernen in einem St\u00e4rkencheck ihre eigenen Talente und zu ihnen passende Arbeitsfelder kennen \u201eLesen, nachdenken, kreativ umsetzen\u201c: Sehr konkret war die Aufgabenstellung nicht, die Max, Torge und Lukas von Angela Eckert bekommen hatten. 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