Schulelternbeirat

frpomp4Unsere Schulelternbreiratsvertreterin Frau Pomp hieß unseren neuen Schulleiter Herrn Leisner im Rahmen seiner offiziellen Begrüßungsfeier mit folgender Rede herzlich willkommen:

Sehr geehrter Herr Leisner, liebe Lehrerinnen und Lehrer, verehrte Gäste!

Im Namen der Elternschaft der Wolfgang-Borchert-Schule möchte ich Sie, lieber Herr Leisner, herzlich begrüßen und als neuen Schulleiter willkommen heißen.

Vielleicht wissen sie, dass manche Psychologen sagen: „Nichts fürchtet der Mensch mehr – nicht einmal den Tod – als vor vielen anderen Menschen zu reden.

Nun wissen Sie in etwa wie es mir gerade geht. Aber ich halte es aus.

Und zwar gerne, denn ich bin froh diese Gelegenheit nutzen zu können und Ihnen, lieber Herr Leisner, einige Worte sagen darf.

Als ich anfing darüber nachzudenken, was ich Ihnen wohl heute sagen könnte, überlegte ich, was wohl die anderen Redner erwähnen würden.

Ich ging davon aus, dass die beiden Schulartenwechsel und auch die Wechsel in der Schulleitung zur Sprache kämen, die damit verbundenen „unruhigen Zeiten“ nun hoffentlich vorbei seien. Und man Ihnen ruhigere Zeiten und mehr Beständigkeit wünsche.

Da möchte ich mich hiermit natürlich gerne anschließen.

Sicherlich erhofft man von Ihnen, dass Sie die Wolfgang-Borchert-Schule in die Zukunft führen, neue Ziele setzen, neue Perspektiven aufzeigen, neue Konzepte erarbeiten und einen tollen Plan haben, dies alles auch umzuset­zen. Den guten Wünschen dazu, möchte ich mich unbedingt anschließen. Und Ihnen auch grundsätzlich die Unterstützung der Elternschaft zusichern.

Bestimmt wird Ihnen auch ein gutes Gespür für den Umgang mit den Lehrer­innen und Lehrern, den Mitarbeiterinnen im Sekretariat, den Reinigungskräf­ten und den Hausmeistern gewünscht. Auch dies wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Bei dem Umgang mit dem Schulamt und der Regierung, ermuntert man Sie evtl. Vorschriften nicht immer nach Buchstaben umzusetzen, sondern sie auch menschlich zu sehen und nach ihrem Sinn zu hinterfragen.

Ich fände es großartig, wenn wir so jemanden in Ihnen als Schulleiter fänden und wünsche Ihnen dafür ein starkes Selbstbewusstsein.

Bei dem Thema Geld gehen die Wünsche evtl. auseinander. Während die Worte aus dem Lehrerkollegium Sie wahrscheinlich eher zur Großzügigkeit verleiten sollen, nehme ich an, dass die Worte aus der Richtung des Schul­trägers Sie vielleicht eher zum Sparen anhalten könnten.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer ein gutes Maß finden und Ihnen nie das Geld, für das, was notwendig ist, ausgeht.

Sicher wird man Ihnen genug Zeit wünschen, um für jedes Anliegen ein of­fenes Ohr haben zu können. Man wird Ihnen trotz der neuen Aufgabe als Schulleiter genug Zeit wünschen, um natürlich auch Ihrer eigenen Familie gerecht zu werden. Und wer könnte das noch besser verstehen als die Elternschaft.

Sicher haben Sie noch mehr Pflichten und Aufgaben, die ich gar nicht kenne oder mir nicht einfallen. Für Ihre Erfüllung wünsche ich Ihnen Kraft und Erfolg von ganzem Herzen.

Vor allem aber sollen Sie, Lieber Herr Leisner, Spaß und Zufriedenheit in Ihrer Arbeit an der Wolfgang-Borchert-Schule finden.

Nach all diesen Überlegungen bin ich dann zu dem gekommen, um das ich Sie im Namen aller Eltern ersuchen möchte:

Bei all dem Gerangel um Geld, Zeit, mit Vorschriften und Gesetzen, mit Kolle­gen, mit Vorgesetzten, um Statistiken von Unterrichtsausfall, Pisastudien, Politik und…und…und

bitte ich Sie darum, nicht zu vergessen, dass es in einer Schule immer zuerst um die Kinder gehen sollte.

Wir Eltern übergeben das Liebste, was wir haben, in Ihre Verantwortung.

Und wir erwarten, dass Sie unsere Kinder in allen Bereichen unter Ihren Schutz stellen.

Es wäre schön, wenn wir alle folgendes Zitat beherzigen würden:

Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt,
sondern ein Feuer, das entfacht werden will.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit