Eine Klassenfahrt mit zwei neunten Klassen ist definitiv nicht ruhig und entspannend aber auch garantiert nie langweilig. Kurz nach den Sommerferien machten sich die 9a und die 9c endlich auf den Weg zu ihrer Abschlussfahrt nach Dänemark.
Gleich nach der Ankunft ging es steil bergauf: Der Rundetaarn in der Altstadt Kopenhagens versprach einen tollen Ausblick über die Stadt. Statt Stufen schlängelt sich hier ein breiter Reitweg nach oben. Belohnt wurden die Mühen mit einer fantastischen Aussicht über die roten Dächer der Kopenhagener Altstadt.
Am nächsten Tag folgte nach einer kurzen Shopping-Auszeit das klassische Sightseeing-Programm: Vorbei an den bunten Fassaden in Nyhavn, ein kurzer Abstecher zum königlichen Schloss Amalienborg mit Wachwechsel und Führung und schließlich der Besuch bei der Kleinen Meerjungfrau. Schon nach einigen Metern mussten viele einsehen, dass Badeschlappen vielleicht doch nicht die richtige Wahl waren. Das Schnaufen und Stöhnen über den „endlosen Fußmarsch“ war kaum noch zu überhören. Die Rettung? Der Hafenbus! Kurzerhand stiegen wir um, schonten die Füße und genossen Kopenhagen ganz entspannt von der Wasserseite aus.
Den perfekten Ausklang fand der Tag auf dem Reffen Street Food Market: Kulinarisch gab es dort alles, was das Herz begehrt – von Burger bis Tacos, direkt am Wasser bei entspannter Atmosphäre.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des berühmten Vergnügungsparks Tivoli. Während die einen mutig die steilsten Achterbahnen eroberten, bewiesen andere im Gruselkabinett mehr (oder weniger) starke Nerven.
Am Donnerstag verließen wir die Großstadt für einen Ausflug ins nahegelegene Helsingør.
Der Tag begann tiefenentspannt: Chillen in der historischen Altstadt und Füße vertreten am Strand und dem besuch des vollständig erhaltenen Klosters.
Am Nachmittag wurde es kulturell: Bei einer englischen Führung durch das majestätische Schloss Kronenborg lernten wir nicht nur die Geschichte der Festung kennen, sondern erlebten auch eine kurze Shakespeare-Aufführung mitten in der Kulisse von Hamlets Castle.
Nach so viel Kultur ging es am Abend sportlich weiter: Beim gemeinsamen Bowlen ließen wir die Klassenfahrt entspannt ausklingen.
Egal wie viel Kultur, Geschichte oder Adrenalin auf dem Tagesprogramm stand – eine Frage begleitete die Lehrkräfte zuverlässig jeden einzelnen Abend, pünktlich nach der Rückkehr zur Unterkunft:
„Kann ich noch kurz zu Netto?“
Ob für Chips, Schokolade oder Getränke: Der gelbe Supermarkt um die Ecke war definitiv der heimliche Star dieser Fahrt.





















