
Autor Achim Bröger liest aus seinem Buch „Flammen im Kopf“. An der Tafel stehen Fragen, die die Schüler in ihren eigenen Geschichten beantwortet haben.
Itzehoe | Bei dem Schreibprojekt „Fischen im Wörtermeer“ besucht ein Autor einen Vormittag lang eine Schulklasse. Er gibt durch kurze Lesungen und andere kreative Aktionen Impulse zum Verfassen einer eigenen kleinen Geschichte. Und am Ende werden die Texte der Schüler sogar in einem Buch abgedruckt wird. Auch die Klasse 6d der Wolfgang-Borchert-Schule in Itzehoe nahm mit begeisterten Schülern an dem Projekt teil.
Am Dienstag (19. Oktober) besuchte der Autor Achim Bröger die 6. Klasse der Wolfgang-Borchert-Schule, um gemeinsam mit den Schülern zu lesen und zu schreiben. Gestartet wurde der Vormittag mit einer kurzen Lesung von Bröger aus seinem Buch „Flammen im Kopf“. Das Buch erzählt von einer Gruppe Jugendlicher, die einen Streich spielen wollen. Dabei geschieht dann allerdings ein Unglück, woraufhin die Jugendlichen sich vor der Polizei verstecken. Wie der Autor auf die Idee für das Buch gekommen ist? „So etwas ist in meiner Umgebung schon zwei Mal passiert“, verräAllein auf einer einsamen Insel
Der eigentliche Kern der Veranstaltung ist allerdings die Schreibwerkstatt für die Schüler, die sich immer um ein bestimmtes Thema dreht. An diesem Tag sollen die Schüler sich vorstellen, auf einer einsamen Insel zu stranden. Interessant verpackt gibt Achim Bröger den Schülern Impulse für eigene Geschichten und sammelt an der Tafel Fragen, die die Kinder in ihren Geschichten beantworten können. So ist es beispielsweise interessant, wie man sich auf der Insel versorgen kann oder welche Ängste und Gefühle man hat.
Oft schreiben Kinder Dinge, die man ihnen gar nicht zutraut.Autor Achim Bröger unterstützt schon lange Schreibprojekte
Die fertigen Geschichten, die die Schüler später vor sich liegen haben, sind eine halbe bis teilweise sogar drei Seiten lang. „Wenn ich als Autor zu Gast bin, ist das für die Kinder eine Art Sondersituation. Oft schreiben Kinder in solchen Situationen Dinge, die man ihnen gar nicht zutraut“, freut sich Bröger und nennt dies auch als Grund, weshalb ihm die Arbeit mit Kindern so viel Spaß macht. Wenn die Geschichten von allen teilnehmenden Schulen gesammelt sind, werden diese in einem gemeinsamen Buch abgedruckt, so dass zum Ende des Projekts im Juni 2022 jeder der kleinen Autoren ein Exemplar in den Händen halten wird.
Spaß an der Arbeit mit Schülern
Möglich gemacht wird das Projekt „Fischen im Wörtermeer“ durch die Organisation vom Friedrich-Bödecker- Kreis sowie die Förderung vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein. Der Bödecker-Kreis wendet sich an Autoren und versucht, sie für die Schreibwerkstatt zu begeistern. Achim Bröger macht die Arbeit mit Schülern viel Spaß und er ist froh, dass er durch Zufall mit Schulprojekten in Verbindung gekommen ist. „Ich wurde damals in Projekte mit Schülern hineingeworfen – dann hat es mir überraschend gut gefallen“, berichtet der Autor.

Autor Achim Bröger und Stufenleiterin der Klassen fünf und sechs, Kerstin Mehrens, sind begeistert von den Geschichten und der Teilnahme der Schüler.
Lehrerin Kerstin Mehrens, die die 6d an diesem Vormittag begleitete, ist ebenfalls begeistert von ihren Schülern. „Die Kinder sollten sich selbstständig auf die Lesung vorbereiten und haben gezeigt, dass sie das gemacht haben. Sie haben tolle Fragen gestellt“, so die Stufenleitung der Klassen 5 und 6. Dass solche Projekte nach zwei Jahren eingeschränkter Kultur und Schulöffnungen überhaupt wieder stattfinden dürfen, freut die Lehrerin ebenfalls sehr. Die Schreibwerkstatt in der Wolfgang-Borchert-Schule war ein voller Erfolg wie Mehrens so zusammenfasst: „Die Schüler waren fasziniert neugierig und wach.“
von Lena Miller
20. Oktober 2021, 17:30 Uhr
– Quelle: https://www.shz.de/34054572 ©2021
Was ist denn da los? Es sind Herbstferien, aber auf dem Gelände der Wolfgang-Borchert-Schule (WBS) tummeln sich trotzdem Kinder – und auch Erwachsene, zumeist im Rentenalter. Die Antwort ist ganz einfach: Sie spielen zusammen.
Insgesamt 27 Teilnehmer haben sich angemeldet. Davon sind sechs WBS-Schüler. Der jüngste ist 12 Jahre alt, der älteste 92. „Das hat man sonst ja nicht mehr, dass diese Generationen miteinander reden“, freut sich Lehrer Gaitzsch: „Sonst kriegen wir von den Kindern erklärt, wie eine App funktioniert, jetzt lernen die Jungen was von den alten Eisenbahnfüchsen.“ Mädchen waren für den Ferienspaß allerdings nicht zu begeistern. 




„Lauf!“ „Schieß doch!“ „Hilfe! Ich steh‘ auf dem Kopf!“
Bubble Soccer war für manche einfach nicht mehr zu toppen, andere hingegen fanden es großartig, sich am Eiswagen ein paar köstliche Eiskugeln mit Streuseln zu gönnen. Aber viele kamen aus dem Staunen darüber nicht heraus, dass nicht nur ein Foodtruck angefahren kam, sondern auch Lehrer mal einen leckeren Burger essen. 


Liebe Fünftklässler,
von Wolfgang B. Eichhorn, der bereits entspannt auf der Wiese vor der Schule die Sonne genießt und dabei genüsslich irgendeine Leckerei nascht.

Wer hätte Anfang 2020 erwartet, dass sich Schule so entwickelt, dass unsere Kinder soooo viel Homeschooling haben? Die erste Homeschooling-Phase startete doch etwas holprig. Alle waren bemüht, alle haben sich angestrengt – aber richtig gut strukturiert und für jeden übersichtlich war es irgendwie nicht. Es gab viele Plattformen, Kinder und Eltern suchten täglich die Aufgaben und Lehrer fragten sich, warum sie diese nicht finden. Videokonferenzen? Ja …. eine pro Klasse gab es wohl. Aber so schwierig, wie diese Zeit auch war, hat sie doch allen gezeigt… es geht auch anders. Als es dann im Dezember hieß, es geht wieder ins Homeschooling, waren viele Kinder begeistert (keine Arbeiten mehr/ länger Schlafen/ wenige Aufgaben, im Zweifel hat man sie halt nicht gefunden…) und viele Eltern entsetzt (tägliches Aufgaben suchen/ Kinder motivieren…) und dann kam es doch ganz anders!
In der letzten Woche konnte man kleine Gruppen von 9. Klässlern beobachten, die ziemlich nervös und aufgeregt Richtung Schule gingen. Bepackt waren sie mit selbstgebauten Modellen, Motorenteilen oder Körben voll mit Lebensmitteln. Was hatten die nur vor?
Seit einigen Tagen stehen am Haupteingang der WBS und vor dem Lehrerzimmer zwei hilfreiche Gesellen, die das Einhalten der geltenden Hygieneregeln an unserer Schule vereinfachen und uns ein Stückchen mehr Sicherheit in diesem Coronaschuljahr bieten.




In einem weniger bekannten Weihnachtslied heißt es:




